Wendlingen

Das Rätsel um den Toten in der Latrine

27.03.2010, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Skelett aus dem Köngener Römerparkmuseum wurde restauriert und erforscht – Am 1. April beginnt die Saison wieder

Mächtiges Zahnweh muss den Mann geplagt haben, außerdem hatte er lange Zeit eine hässliche eiternde Wunde am Bein. Sein wenig würdevolles Grab fand er in einer Latrinengrube, heute liegen seine Gebeine im Köngener Römerparkmuseum. Rechtzeitig zum Saisonbeginn wurden sie restauriert und es gibt neue Erkenntnisse.

KÖNGEN. Der Anthropologe Dr. Joachim Wahl vom Landesdenkmalamt hat während seiner beruflichen Laufbahn schätzungsweise zwei- bis dreitausend Skelette untersucht. Das Köngener Skelett hat er bereits zum zweiten Mal in Bearbeitung. Gefunden wurde es bei Ausgrabungen im antiken Grinario im Jahre 1972. Dann ruhte es lange in den Schränken des Landesdenkmalamtes, bis es vor etwa 20 Jahren präpariert und im Römerparkmuseum ausgestellt wurde. Im Lauf der Zeit hatte es Schimmel angesetzt und musste restauriert werden. Die Gelegenheit nutzte Wahl dazu, um neue Erkenntnisse über den Toten in der Latrine zu gewinnen. Vieles bleibt dennoch rätselhaft.

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