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Wendlingen

Böse Überraschung am Flughafen

28.12.2009, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fluggast aus Wendlingen musste sich wegen Verstoß gegen das Waffengesetz vor dem Amtsrichter verantworten

WENDLINGEN. Es war eine Hetze gewesen. Zuerst hatten sie praktisch bis zur letzten Minute gearbeitet, dann hatte es Schwierigkeiten gegeben, einen befreundeten Landsmann zu finden, der bereit war, sie von Wendlingen zum Flughafen zu bringen, und zum Schluss hatten sie in höchster Eile gepackt für den Urlaub bei der Familie im griechischen Saloniki. Jetzt aber schien alles erledigt. Die Koffer am Flughafen Echterdingen waren aufgegeben, und das Ehepaar ließ sich in einem der kleinen Restaurants aufatmend zurücksinken, um sich einen Kaffee zu genehmigen. Was jetzt noch kam, das Einchecken und den Flug, konnte man in Ruhe über sich ergehen lassen.

Doch es kam alles anders. Das junge Ehepaar hatte kaum am Kaffee genippt, als es im Lautsprecher knisterte und ihr Name durchgegeben wurde mit der Bitte, zur Gepäckkontrolle zu kommen. Sie beeilten sich, der Aufforderung nachzukommen. Der Mann von der Gepäckkontrolle, der sie hatte rufen lassen, deutete auf das kleine Köfferchen, welches im Besitz des Ehepaares war, seit sie sich einen Satz Bestecke gekauft hatten. Im Röntgenbild waren ein Revolver und ein Butterflymesser zu sehen. Ob sie mit dem Öffnen des Gepäckstückes einverstanden seien, wollte der Kontrolleur wissen. Sie waren einverstanden. Zum Vorschein kamen ein Trommelrevolver, elf Patronen und ein Butterflymesser.


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