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Wendlingen

Bilder aus dem Sumpf der Rauschgiftszene

19.02.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bilder aus dem Sumpf der Rauschgiftszene

Junger Dealer muss für 22 Monate hinter Gitter Telefongespräche waren abgehört worden

WENDLINGEN (itt). Drei Bahnhöfe spielten im Leben des Angeklagten eine zentrale Rolle, die Bahnhöfe von Köln, von Düsseldorf und von Wendlingen. In Köln und in Düsseldorf kaufte er das Rauschgift, beim Bahnhof Wendlingen verkaufte er es. Was er nicht wusste, war, dass das Rauschgiftdezernat letztes Jahr für fünf Wochen seine per Handy geführten Gespräche abhörte. Für die Beamten war der 24-Jährige eine bekannte Figur in der örtlichen Rauschgiftszene.

Zwar wurden die Gespräche in türkischer Sprache geführt und auch Deckbezeichnungen verwendet, doch die Spezialisten von der Rauschgiftfahndung waren damit nicht zu übertölpeln. Die von einer Dolmetscherin ins Deutsche übertragenen Gespräche waren letzten September einem Richter deutlich genug zur Ausstellung eines Haftbefehls. So wurde der 24-Jährige in Handschellen von Stammheim zur Verhandlung ins Nürtinger Amtsgericht gebracht. Bis zu seiner Verhaftung hatte er nach eigenen Angaben am Tag zwei Gramm Haschisch geraucht.


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