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Wendlingen

Bessere Beratung für Eltern

18.01.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gesetzesänderung in der Schwangerenkonfliktberatung

(pm) Am 1. Januar 2010 ist eine Änderung des Schwangerenkonfliktberatungsgesetzes in Kraft getreten. Sie sieht eine Verbesserung der Beratung werdender Eltern im Kontext einer medizinischen Indikation vor. Der Esslinger Bundestagsabgeordnete Markus Grübel und Obmann im Familienausschuss des Deutschen Bundestages: „Werdende Eltern reagieren auf die Nachricht des Arztes oder der Ärztin, dass ihr Kind vielleicht mit einer schweren Beeinträchtigung zur Welt kommen wird, oft mit großer Bestürzung. Viele Betroffene haben die Sorge, dass alles anders wird als erhofft.“

Um den Eltern die Möglichkeit zu geben, ihre Entscheidung in Ruhe abzuwägen, wird eine mindestens dreitägige Bedenkzeit zwischen der Diagnose und der schriftlichen Ausstellung der Indikationsbescheinigung eingeführt. Eine Ausnahme besteht, wenn eine akute erhebliche Gefahr für Leib und Leben der Schwangeren vorliegt. Zudem muss die Ärztin oder der Arzt den Betroffenen bei der Diagnose die damit verbundenen medizinischen, psychischen und sozialen Fragen eingehend erörtern und sie über weitere, vertiefende Beratungsmöglichkeiten informieren und an eine Beratungsstelle vermitteln, sofern die werdenden Eltern dies wünschen.


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