Wendlingen

Baustelle „Schützenstraße“: Alles läuft nach Plan

29.09.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gut im Zeitplan ist die Baustelle „Schützenstraße“. Nachdem Anfang September die beiden Gleishilfsbrücken in die bestehende Bahnstrecke eingepasst wurden, konnte unter den Hilfsbrücken das Erdreich vollständig abgebaggert werden. Auf der zur Heinrich-Otto-Straße gewandten Seite der Baustelle ist das Erdreich noch nicht auf die endgültige Tiefe abgegraben. Die hier gesetzten Bohrpfähle sollen die Baugrube vor eindringendem Grundwasser schützen. Da jedoch das Erdreich auf diese Bohrpfähle drückt, müssen Anker gesetzt werden, die bewirken, dass die Bohrpfahlwand an Ort und Stelle bleibt. Drei Reihen dieser Anker müssen gesetzt werden, bevor die Bagger anrücken und das Erdreich abtragen können. Wieder entfernt wird die eiserne Spundwand, die auf der Seite der Nürtinger Straße im Frühjahr gesetzt wurde und die in unserem Bild hinter der Hilfsbrücke zu sehen ist. Auch sie hat bewirkt, dass das Baufeld vor dem Eindringen von Grundwasser geschützt wird. Ende Oktober/Anfang November wird dann die Betonkonstruktion der Eisenbahnüberführung unter den beiden Gleishilfsbrücken eingeschoben. Dafür wird der Bahnverkehr für 120 Stunden, also fünf Tage, unterbrochen. Die Sperrung der Bahnstrecke zwischen Wendlingen und Nürtingen wurde bereits vor drei Jahren beantragt und hatte ein langwieriges Genehmigungsverfahren zur Folge. Daher setzt die Baufirma Wolff und Müller daher alles daran, den auf diesen Novembertermin abgestimmten Bauzeitenplan einzuhalten. Fast ins Wanken geraten wäre der Terminplan wegen des Unfalls auf der Rheintalstrecke. Wegen der Umleitung der Güterzüge über das Neckartal wurde die Streckensperrung, die im September wegen des Einsetzens der Hilfsbrücken notwendig war, erst in letzter Minute genehmigt. sg/Foto: Holzwarth

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