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Wendlingen

Baustelle mit eigener Abwasserreinigung

02.01.2017, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auf der Baustelle der ICE-Neubaustrecke laufen derzeit viele vorbereitende Arbeiten

Die ICE-Baustelle erhält eine eigene Wasserreinigungsanlage. Die Grube im Bild rechts wird ein Absetzbecken. Foto: Wolf

WENDLINGEN. Nein, mit dem Tunnelportal hat die große Grube auf der Baustelle der ICE-Neubaustrecke nichts zu tun. Wenigstens nicht direkt. Hier entsteht vielmehr eine richtige kleine Kläranlage. Auf dem Bild zu sehen ist das Absetzbecken. Dort hinein wird das Abwasser der Baustelle gepumpt.

Baustellenabwässer weisen nämlich oft auch einen hohen Gehalt an mineralischen Feinstoffen auf, die zu einer starken Trübung des Wassers führen. Dies können Spülabwässer aus Bohr- und Fräsarbeiten, Zement- und Baugrubenwasser und Ähnliches sein. Solche Abwässer verursachen bei direkter Ableitung Schäden an der Kanalisation, da sich die Feinstoffe dann dort ablagern. Baustellenwasser sollte also, bevor es der Kanalisation zugeführt wird, ziemlich klar sein, eine Sichttiefe von 20 bis 30 Zentimetern haben. Beließe man die Feinstoffe im Wasser, würden sie auch die Kläranlagen unnötig belasten.


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