Wendlingen

Ausstellung über Wendlingen im Dritten Reich

30.06.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Schüler des Robert-Bosch-Gymnasiums zeigen die Geschichte der Stadt zur NS-Zeit – Eröffnung am 2. Juli

WENDLINGEN (pm). Der Zusammenschluss von Wendlingen und Unterboihingen geschah nicht aus freiem Willen der Bewohner, sondern wurde im Jahr 1940 vom damaligen NS-Gauleiter von Württemberg, Wilhelm Murr, verordnet. Gerade die Unterboihinger empfanden den Zusammenschluss als Zwangsvereinigung. Daneben sind die Machteroberung der Nationalsozialisten in Wendlingen und der Alltag unter dem NS-Regime, die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs und das Schicksal der Zwangsarbeiter wichtige Themen. Die Fachschaft Geschichte des Robert-Bosch-Gymnasiums hat sich auf Anregung von Bürgermeister Weigel mit der Zeit der NS-Diktatur in Wendlingen zwischen 1933 und 1945 intensiv beschäftigt und zusammen mit Schülerinnen und Schülern des Seminarkurses Geschichte eine Ausstellung erarbeitet, die am Donnerstag, 2. Juli, 19 Uhr, in der Aula des Gymnasiums mit Grußworten und einem Festvortrag Dr. Gerhard Hergenröder eröffnet wird. Die Ausstellung wird dann bis zum 17. Juli jeweils zu den Öffnungszeiten des Gymnasiums (Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, freitags bis 16 Uhr) im Foyer der Schule zugänglich sein. Zusätzlich wird am Festwochenende am 11. und 12. Juli das Schulhaus für Besucher der Ausstellung geöffnet, und zwar am Samstag von 11 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr.

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