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Wendlingen

Auf den Spuren der Teddybären

30.06.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Krankenpflegeverein Unterboihingen besuchte Steiff-Museum in Giengen

WENDLINGEN (pm). Bei schönstem Sonnenschein trafen sich die Mitglieder des Krankenpflegevereins zu einer Nachmittagsfahrt ins „Steiff-Museum“ nach Giengen an der Brenz. Bei einer Führung im Museum erfuhren die Besucher alles über den Ursprung und die Geschichte von Margarethe Steiff. Die an Kinderlähmung erkrankte Frau begann ihre Karriere mit dem Nähen von Filzkleidern. Dann entdeckte sie in einem Journal ein kleines „Elefantle“, das als Nadelkissen dienen sollte. So begann ihr Wirken. Ein Neffe von ihr, der gerne in Zoos ging, entwarf den ersten beweglichen Bär, der auf der Spielwarenmesse 1903 gezeigt wurde. Als die Messe beinahe zu Ende war, kam ein Amerikaner und bestellte gleich 3000 Bären auf einmal. Und weil der damalige Präsident Theodore Roosevelt hieß, und dessen Spitzname Teddy war, bekam der Bär den Namen „Teddybär“. Nach der Firmengeschichte stand eine Reise mit Frieda und Knopf durch die Wüste an, wo den Unterboihinger Ausflüglern Löwen und Giraffen begegneten oder in die Arktis, wo sie Pinguine und Eisbären zu sehen bekamen sowie einer Fahrt mit der „Teddytanic“ auf der es noch viele weitere Tiere aus dem Steiff-Universum zu bestaunen gab. Allen Tieren gemeinsam ist der Knopf im Ohr, das Markenzeichen der Firma aus Giengen.

Spannend war es, zuzusehen, wie so ein Teddybär hergestellt wird und jeder ein eigenes Gesicht bekommt.

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