Wendlingen

Appell an Schüler: langsamer fahren

14.07.2016, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Brenzlige Begegnungen zwischen Radlern und Fußgängern am Bahnhof

WENDLINGEN. Gefährliche Situationen zwischen Radfahrern und Fußgängern in der Unterführung am Wendlinger Bahnhof gibt es laut Ansgar Lottermann (SPD) immer noch, obwohl Markierungen auf dem Boden Fahrradfahrer und Fußgänger mittlerweile lenken sollen. Diese Maßnahme hatte die Stadt in die Wege geleitet, um kritische Situationen mit Zugreisenden, die von den Bahnsteigen in die Unterführung strömen und dort auf Radfahrer stoßen, zu normalisieren.

Nach wie vor gebe es jedoch Radfahrer, die in der Unterführung zu schnell oder zu zweit nebeneinander führen, beschrieb Lottermann die Situation. Besonders Schüler, die aus Köngen die Unterführung auf ihrem Weg ins Schulzentrum nutzten, hatte er dabei im Visier. Bisher sei zwar noch nichts passiert, aber man müsse es ja nicht erst so weit kommen lassen. Deshalb schlug der Fraktionsvorsitzende der SPD vor, dass die Stadt die Sache nochmals prüfen soll, vielleicht sei eine Schranke doch notwendig.

Alois Hafner, Fraktionsvorsitzender der CDU, der das Thema ursprünglich im Gemeinderat aufgebracht hatte, wollte für die bisherigen Maßnahmen eine Lanze brechen. Er sprach von einer Verbesserung. Dennoch meinte auch er, dass man das Thema über die Schulen ansprechen könne und in den Klassen die Schüler über die gefährlichen Situationen aufklärt.

Es sei besser geworden, befand auch Bürgermeister Steffen Weigel. Er hatte jedoch Bedenken, dass eine Schranke für Radfahrer zu riskant sei und jemand dagegenfahren könne. Deshalb wolle die Stadt zunächst versuchen, an die Schulen heranzutreten, griff er Hafners Vorschlag auf.

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