Anzeige

Wendlingen

Altersarmut ist überwiegend weiblich

12.01.2010, Von Susanne Herrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

1,5 Prozent Rentner sind im Kreis Esslingen auf Grundsicherung angewiesen

Die stetig wachsende Zahl von Niedrigverdienern bereitet den Rentenexperten Kopfzerbrechen. Seit die OECD warnt, dass auf Deutschland mittelfristig eine breite Altersarmut zukomme, reißt die Diskussion um das deutsche Rentensystem nicht ab. 2008 mussten im Kreis Esslingen 1536 der über 65-Jährigen ihre Rente mit der Grundsicherung aufstocken, weil sie nicht das Existenzminimum zum Leben hatten.

Das waren 49 Empfänger im Rentenalter mehr als im Jahr davor. Demnach liegt hier die Altersarmut derzeit bei 1,5 Prozent. Anders ausgedrückt sind 15 von 1000 Einwohnern, die 65 Jahre und älter sind, auf Grundsicherung angewiesen, wie aus den Zahlen des Statistischen Landesamtes in Stuttgart weiter hervorgeht. Das ist ein geringerer Anteil als im landesweiten Durchschnitt, denn in Baden-Württemberg hat die Altersarmut derzeit einen Anteil von 1,9 Prozent an den über 65-Jährigen. Bundesweit sind 2,4 Prozent in dieser Altersstufe Grundsicherungsempfänger.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 24% des Artikels.

Es fehlen 76%



Anzeige

Wendlingen

Maßnahmen gegen Schleichverkehr

Wendlingen und Oberboihingen bereiten sich auf die Sperrung der L 1250 im Januar vor – Sperrpfosten sollen Autos abhalten

Die Straßensperrung zwischen Oberboihingen und Wendlingen rückt näher. Obwohl die Umleitung über Zizishausen und die Unterensinger…

Weiterlesen

Weitere Nachrichten aus Wendlingen Alle Nachrichten aus Wendlingen