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Wendlingen

Albvorlandtunnel wird zum Nadelöhr

23.04.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

MdB Matthias Gastel (Grüne): ICE 1 wird zum Verkehrshindernis

WENDLINGEN (pm). Die Deutsche Bahn (DB) hat eine Änderung ihrer bisherigen Pläne für den Bau des Albvorlandtunnels – dem Beginn der Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm – beantragt. Die Pläne der Bahn kritisiert der Bundestagsabgeordnete Matthias Gastel (Grüne) in einer Pressemitteilung. Der Tunnel sei, so Gastel, 8,2 Kilometer lang und bestehe aus zwei jeweils eingleisigen Tunnelröhren. Er beginne bei Wendlingen und führe parallel zur Autobahn bis Kirchheim. Die bisherigen Pläne hätten kurz nach der Einfädelung der eingleisigen Güterzugkurve bei Wendlingen (nicht zu verwechseln mit der ebenfalls eingleisigen Kurve für die Züge aus Tübingen) eine Überleitung von der linken (nördlichen) in die rechte Röhre vorgesehen. Denn im Schienenverkehr gelte – ähnlich wie im Straßenverkehr – ein „Rechtsfahrgebot“. Der Änderungsantrag der DB habe nun darauf abgezielt, auf genau diese Überleitung zu verzichten.


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