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Wendlingen

725 Luftballons gegen Diskriminierung

14.07.2018, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gestern setzte das Wendlinger Robert-Bosch-Gymnasium ein Zeichen für mehr Toleranz

725 Luftballons, gestiftet vom Förderverein des RBG, schweben gen Himmel – als Zeichen gegen Diskriminierung. Foto: Holzwarth

WENDLINGEN. Am Freitag war er da, der große Tag für Schüler und Lehrer des Robert-Bosch-Gymnasiums. Mit Luftballons in den Händen strömten sie in den Schulhof, die Aufregung war ihnen anzumerken. Verständlich, denn die Aktion ist Teil eines Bekenntnisses, das über 70 Prozent der Menschen an der Schule abgeben wollen – ein Bekenntnis gegen Diskriminierung, gegen Rassismus und für mehr Toleranz.

Die Schule bewarb sich bei der Initiative „Schule ohne Rassismus“, die 1988 in Belgien entstanden ist. In Deutschland haben sich bereits 2600 Schulen dem Netzwerk angeschlossen. Die Kriterien, die den Schulen den Titel einbringen, sind nicht ohne. So müssen mindestens 70 Prozent aller Menschen, die in einer Schule lernen und arbeiten, eine Selbstverpflichtungserklärung unterschreiben, dass sie sich künftig gegen jede Form von Diskriminierung wenden. Und wenn Diskriminierung beobachtet wird, verpflichten sich die Unterzeichner, auch einzuschreiten. Damit das Thema bei den Schülern auch präsent bleibt, muss die Schule außerdem jedes Jahr einen Projekttag zum Thema gestalten.


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