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Zerbst versank in Trümmern

16.04.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Heute vor 70 Jahren wurde Nürtingens Partnerstadt total zerstört

ZERBST (aro). Heute Donnerstag, gedenkt die Nürtinger Partnerstadt Zerbst ihrer schweren Zerstörung wenige Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Der Schicksalstag, der 16. April 1945, liegt 70 Jahre zurück. Er forderte 574 Todesopfer. 1433 Häuser und 126 Hektar Stadtfläche fielen den Bombardements zum Opfer.

Zur mahnenden Erinnerung daran und zum Gedenken an die Toten sind in diesem Jahr mehrere Veranstaltungen vorbereitet.

Um 10.20 Uhr, dem Zeitpunkt, an dem die Bombenangriffe begannen, findet auf dem Heidetorfriedhof eine Kranzniederlegung statt.

Um 15 Uhr wird im Museum der Stadt Zerbst die Sonderausstellung „Ende und Neubeginn: 70 Jahre Kriegsende in Zerbst“ eröffnet.

Um 19.30 Uhr beginnen in der St.-Trinitatis-Kirche Gedenkveranstaltung und -konzert.

Die Veranstaltung gehört gleichzeitig zum Programm der 13. Internationalen Fasch-Festtage. Es sprechen Bürgermeister Andreas Dittmann (SPD) und Thomas Meyer, Pfarrer an St. Nicolai und St. Trinitatis.

In einer neuzeitlichen Erstaufführung erklingt die „Johannespassion“ von Johann Friedrich Fasch (1688-1758). Die Ausführenden sind der Universitätschor „Johann Friedrich Reichardt“ Halle und das Händelfestspielorchester Halle sowie Solisten.

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