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Vortrag und Fahrt zu „Christoph“

28.10.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

KÖNGEN (pm). Unter den württembergischen Landesherren gehört Herzog Christoph zu den bedeutendsten und beliebtesten, neben Graf Eberhard V. im Bart und König Wilhelm II. Köngen war zu seiner Zeit zwar gar nicht württembergisch, sondern reichsunmittelbar, das heißt der Ortsherr war unmittelbar dem Kaiser unterstellt. Dennoch ist dieser bedeutende Landesherr auch in Köngen von Interesse. Der Referent, Dr. Matthias Ohm, stellt in seinem Vortrag zu Herzog Christoph von Württemberg am Donnerstag, 5. November, 19 Uhr, die gewaltigen Umbrüche im Zeitalter der Reformation vor, die Christoph entscheidend mitbestimmte, ebenso wie die Lebenswelt des Renaissancefürsten: das politische Netzwerk, in dem er agierte, die Ausstattung seiner Schlösser und die Feste, die er feierte. Herzog Christoph setzte die Reformation endgültig durch, förderte die Bildung und modernisierte die Residenz in Stuttgart. Der Vortrag findet im Rittersaal des Köngener Schlosses in Zusammenarbeit mit der VHS statt. Karten gibt es an der Abendkasse. Im Anschluss daran findet ein Umtrunk statt.

Matthias Ohm ist Kurator der Ausstellung „Christoph 1515 bis 1568 – Ein Renaissancefürst im Zeitalter der Reformation“, die anlässlich seines 500. Geburtstags bis zum 3. April 2016 im Landesmuseum im Alten Schloss Stuttgart zu sehen ist. Als Fortsetzung dieses Vortrags bietet er exklusiv am 14. November um 14 Uhr eine Führung durch diese Ausstellung an. Anmeldung in Köngen an der Rathauspforte, Telefon (0 70 24) 8 00 70.

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