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Vortrag über Hirndoping

26.10.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (vhs). Am Mittwoch, 28. Oktober, 20 Uhr, spricht der Tübinger Wissenschaftler Dr. Roland Kipke im Panoramasaal der Stadthalle K3N über das Thema „Wie viel Verbesserung verträgt der Mensch? Selbstformung und Neuro-Enhancement (Hirndoping) aus ethischer Sicht“. Selbstverbesserung, Selbstoptimierung, Selbstgestaltung sind im Trend. Im aktuellen Gesundheitsreport der Krankenkasse DAK ist zu lesen, dass „der Trend zum sogenannten Hirndoping am Arbeitsplatz“ den Kassen zunehmend Sorge bereite. Oft wird der Eindruck erweckt, als ob es sich beim Hirndoping nur um einen neuen Weg für das alte menschliche Streben nach Selbstverbesserung handelt. Ist das so? Oder gibt es ethisch relevante Unterschiede zwischen Hirndoping und klassischen Methoden der Übung und des Trainings? Und wie ist das Streben nach Verbesserung der eigenen mentalen Eigenschaften grundsätzlich zu beurteilen? Diese Fragen werden im Mittelpunkt des Vortrags stehen. Roland Kipke ist Wissenschaftlicher Koordinator des Internationalen Zentrums für Ethik in der Wissenschaft (IZEW) und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Philosophie und der Akademie für Ethik in der Medizin. Der Vortrag findet im Rahmen der vhs-Reihe „Blickpunkt Zukunft“ statt. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.

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