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Vom Tanzen und Hoffen

06.10.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ökumenischer Seniorenkreis Zizishausen lädt ein

NT-ZIZISHAUSEN (pm). Nach der Ferienpause freuten sich die Senioren des Ökumenischen Seniorenkreises Zizishausen und ihre Leiterin Margarete Strobel auf ihr Wiedersehen. Pfarrer Karl-Heinz Graf ging beim Treffen auf das Motto „Tanzen im Sitzen“ ein.

Gemeinsam mit den Anwesenden suchte er die Bibelstellen, wo vom Tanze die Rede ist. Manchmal sei einem nach Tanzen nicht zumute, man fühle sich eher wie ein geknicktes Rohr. Der Blick ist nach unten gerichtet, jegliche Hoffnung scheint verloren. So kann man wirklich nicht tanzen. Gibt es Hoffnung? Pfarrer Graf ging in seinen geistlichen Worten auf den Wochenspruch aus Jesaja ein: „Das geknickte Rohr würde Gott nicht zertreten und den glühenden Docht nicht auslöschen. Gott gibt Kraft und richtet auf – ist Wegbegleiter für uns Menschen. Stärkt die müden Hände und die wankenden Knie und macht sichere Schritte mit euren Füßen. Geben wir also unseren Mitmenschen Zuspruch, stärken und begleiten wir einander.“

Das gemeinsam gesungene Lied „Zum Tanze, da geht ein Mädel“ leitete zum nächsten Programmpunkt über. Christel Hofer rezitierte das von Frida Nürk verfasste Gedicht über ihr geliebtes Zizishausen. Dann forderte Heidemarie Bauer die Senioren zum Tanzen im Sitzen auf. Viele muntere Tänze, die Lebensfreude, Gymnastik und Gedächtnistraining vereinten, brachten Schwung in den Saal. Das Lied „Kein schöner Land“ beschloss den fröhlichen Nachmittag.

Das nächste Treffen findet am Mittwoch, 15. Oktober, 14.30 Uhr, im Gasthaus Linde, Wasserburgstraße 3, in Zizishausen statt.

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