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Über Bodenerosion

21.09.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Am kommenden Donnerstag, 26. September, 14 Uhr, wird ein neues Verfahren zum Erosionsschutz im Feldgemüseanbau auf einer Praxisversuchsfläche auf den Fildern mit Weißkohl vorgestellt.

Durch Starkniederschläge in den Sommermonaten wird die Bodenerosion durch Wasser zunehmend zu einem Problem der Landwirtschaft. Vor allem der Feldgemüsebau ist einem großen Risiko ausgesetzt. Seit 2010 werden verschiedene Erosionsschutzmaßnahmen für den Feldgemüsebau, im speziellen für den Kopfkohlanbau, im Rahmen des Projekts „Entwicklung erosionsmindernder Anbauverfahren im Feldgemüsebau“ geprüft, das vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg finanziert wird. Beteiligt sind verschiedene Institutionen. Nach dreijähriger Prüfphase hat das schonende Bodenbearbeitungsverfahren Strip-Till bei zufrieden stellenden Erträgen ein gutes Erosionsschutzpotential gezeigt, so dass es in Zukunft eine Alternative zum konventionellen Anbau mit dem Pflug darstellen könnte.

Das Versuchsfeld befindet sich an der L 1204 zwischen Neuhausen und Plieningen. Von Filderstadt kommend fährt man auf der mittleren Filderlinie Richtung Plieningen und biegt rechts in die Neuhauser Straße ab. Das Versuchsfeld befindet sich nach zirka einem Kilometer auf der linken Seite.

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