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Totengedenken

31.10.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (msc). Wer in diesen Tagen bei anbrechender Dunkelheit über die Friedhöfe geht, der wird überall Kerzen brennen sehen. Die Gräber sind mit Blumen geschmückt. Allerorts beten die Gläubigen für die Verstorbenen. Die sterbende Natur und die dunklen Novembertage treffen auf das Licht, das an den Gräbern aufgestellt wird und auf die Blumen, die dort hinterlegt werden. Die Katholische Kirchengemeinde St. Johannes hat mit einem Brief die Angehörigen der im letzten Jahr Verstorbenen zum Totengedenken (um 13.30 Uhr in Wolfschlugen und um 15 Uhr auf dem Nürtinger Waldfriedhof) eingeladen.

Nach dem Gottesdienst mit Predigt in der Friedhofskapelle sind alle eingeladen, über den Friedhof zu gehen. An drei Stationen wird innegehalten und für die Toten gebetet.

Der Aspekt des anonym Begrabenen, die bekannten und verwandten Verstorbenen sowie die unbekannten und durch Gewalt Umgekommenen werden in besonderer Weise ins Gebet eingeschlossen. Dabei werden die Gräber mit Weihwasser besprengt. Auch das soll ein Zeichen für das Leben und den Glauben an die Auferstehung sein, das an die Taufe mit Wasser erinnert, und sagt somit, dass das seit der Taufe begonnene Leben im Tod vollendet wird.

Zur Feier des Totengedenkens sind mit den Angehörigen der Verstorbenen auch die Gemeindemitglieder eingeladen, denn „der Umgang mit Tod, Sterben und Trauer darf nicht individualisiert werden, sondern gehört mitten in die Gemeinschaft der Menschen“, sagt Pfarrer Martin Schwer dazu.

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