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„Tierwohl“ an HfWU

13.03.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (hfwu). Seit Jahrzehnten werden an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) Haltungsverfahren für Rinder und Schweine erforscht. Bei diesen Arbeiten, die das Tierwohl fördern sollen, geht es immer auch um die Optimierung der Betriebsergebnisse. Auch das theoretische Grundgerüst für die Entwicklung der tierbasierten Tierschutzindikatoren wurde in Nürtingen gelegt und floss in den Paragrafen 11 (8) Tierschutzgesetz ein.

Am Dienstag, 17. März, veranstaltet die HfWU eine Tagung zum Thema Tierwohl, auf der renommierte Experten aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Praxis referieren werden. Die Hochschule will die Tierwohldiskussion auf einem fachlich hohen Niveau und gleichzeitig praxisgerecht und öffentlich zu führen. Ministerialdirektor Wolfgang Reimer vom Landesministerium für Ländlichen Raum spricht über die aktuelle Gesetzgebung. Klaus Drössler vom Landesverband Baden-Württemberg für Leistungs- und Qualitätsprüfungen in der Tierzucht und Hans-Benno Wichert vom Landesbauernverband und Schweinezuchtverband Baden-Württemberg repräsentieren die Sicht der Verbände. Die Wissenschaft ist durch Professor Dr. Thomas Blaha von der Tierärztlichen Hochschule Hannover und die beiden HfWU-Professoren Dr. Thomas Richter und Dr. Barbara Benz vertreten. Informationen und Anmeldung unter www.hfwu.de/tierwohl.

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