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Schwäbische Lebensart

09.08.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BEUREN (pm). Ein kulturgeschichtlicher Spaziergang zu schwäbischer Lebensart wartet am Mittwoch, 10. August, um 14 Uhr auf Besucher des Freilichtmuseums Beuren. Unter dem Titel „Schwäbische Geselligkeit: Schwätzen, Zusammenhocken, Essen, Trinken“ geht es durchs Museumsdorf und anschließend steht ein Besuch der Sonderausstellung „Typisch schwäbisch!?“ auf dem Programm. Die Begleitveranstaltung zu der Sonderausstellung in der Gärtringer Scheuer läuft im Rahmen des Jahresthemas „Land & Leute“. Die Teilnahme ist im Museumseintrittspreis inbegriffen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Neben den großen Feiern und Festen waren und sind im Schwäbischen „Heierles“, „Ständerling“ und „Hocket(s)e“ kleine, aber nicht unwichtige Formen der Begegnung, der Geselligkeit und des Austausches.

Wodurch zeichnen sich diese Formen des Zusammen- und Miteinander-ins-Gespräch-Kommens aus? Gibt es diese nur im „Ländle“? Unter Führung von Kulturwissenschaftler Martin Beer geht die Gruppe solchen und anderen Fragen nach. Ständerling und Hocket(s)e schlagen eine Brücke zu Essen und Trinken, zur „Schwäbischen Küche“, die ebenfalls ein Thema bei der speziellen Tour durchs Museumsdorf ist. Nicht wegzudenken aus der Schwäbischen Küche sind Spätzle und Maultaschen genauso wie Laugenbrezel und Hefezopf.

Was gehört zu einem richtigen Vesper? Was hat es mit dem schwäbischen „Nationalgetränk“ Most auf sich? Antworten hierzu bietet die Ausstellung an, in der zahlreiche Exponate auch zu den Themen „Schaffen und Sparen“, „Kehrwoche“, „schwäbischer Dialekt“, „Fastnacht“, „Tüftler und Unternehmer“, „Dichter und Denker“ gezeigt werden.

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