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Ruanda und der Krieg im Kongo

15.10.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (pm). Am Dienstag, 16. Oktober, wird Gerd Hankel, seit 1998 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung, im Panoramasaal der Stadthalle K3N einen Überblick über die Lage in Ruanda und im Ostkongo und Einblicke in die Lebenssituation der Menschen in einer Region geben, die von Rebellengruppen, Gewalt, Massenvergewaltigungen, der Gier nach seltenen Erden und einer fast völligen Abwesenheit staatlicher Institutionen gezeichnet ist.

Ruanda – wegen der unzähligen Hügel auch die Schweiz Afrikas genannt – ist ein kleiner Binnenstaat, südlich des Äquators zwischen Ost- und Zentralafrika gelegen. In diesem kleinen Staat ereignete sich 1994 eine Tragödie – der Völkermord an der Volksgruppe der Tutsi. Wie kam es zu diesem Völkermord? Wie sieht es heute, 18 Jahre danach, in Ruanda aus? Und was hat Ruanda mit den Kriegen im Osten der Demokratischen Republik Kongo zu tun, die seit 1996 in unterschiedlicher Intensität geführt werden und fast sechs Millionen Opfer gefordert haben? Diesen Fragen wird der Völkerrechtler in seinem Vortrag nachspüren.

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