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Petra Pau spricht über den NSU

22.04.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

KIRCHHEIM (pm). Pleiten, Pech und Pannen oder gezielte Vertuschung? Der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) hat von 2000 bis 2007 die Polizistin Michèle Kiesewetter und neun kurdisch-, türkisch- und griechischstämmige Männer in Deutschland ermordet. Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zur NSU-Mordserie hat erschreckende Schlampereien beim Verfassungsschutz und bei der Polizei aufgedeckt. Gab es gar eine Verbindung zwischen Verfassungsschutz, V-Männern und NSU? Die Tatenlosigkeit mancher Behörden gegenüber Rechtsradikalen, die Verharmlosung und Relativierung der organisierten Rechten durch den Verfassungsschutz ist erschreckend. Anlässlich des zehnten Jahrestages der Ermordung der Polizistin Michèle Kiesewetter wird Petra Pau, Mitglied des Bundestages und des NSU-Untersuchungsausschusses, aus ihrer Arbeit berichten. Sie wird am Montag, 24. April, um 18 Uhr im Mehrgenerationenhaus Linde, Alleenstraße 90 in Kirchheim über ihre Erfahrungen, Erkenntnisse und Lehren zum Thema Rechtsradikalismus sprechen.

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