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Mörike im Museum

06.05.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BEUREN (la). Bei einem literarischen Spaziergang durch das Freilichtmuseum in Beuren am Mittwoch, 11. Mai, um 14 Uhr steht Leben und Werk Eduard Mörikes im Mittelpunkt. Dabei nimmt Susanne Krämer-Rabaa die Museumsgäste mit auf eine interessante Zeitreise.

An ausgewählten Orten im Museumsdorf am Fuße der Alb, der von Mörike so genannten „blauen Mauer“, rezitiert sie Prosa und Poesie aus dem Werk Mörikes und schlägt Brücken zu seinen Lebensstationen in der Region.

Bei einem anschließenden Besuch der Sonderausstellung „Typisch schwäbisch“ wird auch das Thema „Schwäbische Dichter und Denker“ aufgegriffen.

Eduard Mörike zählt mit seinen romantischen, listig-humorvollen und zugleich etwas abgründigen Werken zu den großen Autoren des 19. Jahrhunderts. Seine Themen kreisen um die Natur, die Jahreszeiten, die Sagenwelt, um Liebe und Leid. Populär gemacht haben ihn nicht zuletzt auch seine literarischen Geschöpfe wie das Stuttgarter Hutzelmännlein oder die Schöne Lau.

In seinem „Brotberuf“ war Mörike evangelischer Pfarrer. Er durchlief die württembergische Theologenausbildung und wirkte als Vikar unter anderem in Oberboihingen, Köngen, Owen, Ochsenwang und Weilheim. In dieser Zeit entstanden so bekannte Gedichte wie „Er ist’s“ oder „Septembermorgen“.

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