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Mehr Geld für Volkshochschule

02.10.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Landeszuschüsse angehoben – Ziel ist Bildungsgerechtigkeit

NÜRTINGEN (nt). Die Landesregierung hat kürzlich angekündigt, die Landeszuschüsse im Bereich Weiterbildung in den kommenden Jahren auf den Bundesdurchschnitt anzuheben und die bisherigen Finanzierungslücken ein Stück weit zu schließen. Die Anhebung der Landesförderung ist eine grundlegende Voraussetzung für die Umsetzung des Bildungsauftrags durch die Volkshochschulen, denn die VHS-Angebote wenden sich auch an bildungsferne Bevölkerungsschichten und tragen zu mehr Bildungsgerechtigkeit bei. „Wir legen Wert darauf, dass unsere Kurse bezahlbar bleiben“, unterstreicht Bürgermeisterin Claudia Grau. „Gerade in den Bereichen Alphabetisierung, Grund- und Allgemeinbildung sowie bei Integrationskursen sind wir auf öffentliche Zuschüsse angewiesen.“

Die Landtagsfraktionen erwarten von den Volkshochschulen auch weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der gesellschaftlichen Teilhabe und laden daher am 6. Oktober in den Landtag ein. Das Thema der Veranstaltung lautet: „Unsere Volkshochschulen und ihr Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zu mehr Bildungsgerechtigkeit.“ Den wissenschaftlichen Vortrag hält Professor Dr. Klaus Meisel aus München zum Thema „Zukunftsaufgaben der Volkshochschulen“. Anschließend gibt es eine Podiumsdiskussion mit Verbandsdirektor Dr. Hermann Huba, Kultusstaatssekretärin Marion von Wartenberg und den Weiterbildungsexperten Christoph Bayer, MdL von der SPD, sowie Jörg Fritz, MdL von den Grünen.

Die Leiterin der vhs Nürtingen Susanne Ackermann freut sich über die Einladung in den Landtag. „Es ist ein positives Zeichen, dass die Landesregierung den besonderen Stellenwert der Volkshochschulen auf diese Weise würdigt“, so Susanne Ackermann.

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