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Lösung des Atommüll-Problems

14.11.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (pm). Seit April arbeitet die Kommission „Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“, wie sie das Standortauswahlgesetz vorsieht. Diese sogenannte Endlager-Kommission aus Vertretern von Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik soll bis Mitte 2016 ein Verfahren für die ergebnisoffene Standortsuche eines Endlagers für hoch radioaktiven Müll in Deutschland erarbeiten. Die Bundestagsabgeordnete Sylvia Kotting-Uhl aus Karlsruhe ist Mitglied dieser Kommission. Sie wird auf Einladung des Kreisverbandes Esslingen von Bündnis 90/Die Grünen am Montag, 17. November, 19.30 Uhr, über die ersten Sitzungen in der Kantine der Alten Seegrasspinnerei, Plochinger Straße 14, in Nürtingen berichten. Die atompolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion will frühzeitig mit der Bevölkerung über die Arbeit der Kommission und die nachfolgende Standortsuche ins Gespräch kommen. Welche Fragen müssen bei den Auswahlkriterien, welche Schwierigkeiten bei der Einlagerung hoch radioaktiven Mülls berücksichtigt werden, damit ein Endlager auch über Jahrhunderte möglichst gefahrlos betrieben werden kann? Wie kann die Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Standortsuche gestaltet werden? Wann ist mit Ergebnissen zu rechnen? Fragen, von denen auch abhängt, wie lange der Atommüll in den Zwischenlagern verbleiben muss.

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