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Knotenpunkt erfährt Umgestaltung

24.10.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Planungen für Oberboihinger Kreuzung schreiten voran

OBERBOIHINGEN (gki). Im Zuge des Jahrhundertprojekts wird in Oberboihingen die Kreuzung Nürtinger/Steig-/Bahnhof-/Unterboihinger Straße umgebaut. Der Hauptstrom des Verkehrs wird künftig nicht mehr über die Nürtinger- und Unterboihinger Straße führen, sondern über die neue Umgehungsstraße entlang der Bahnschienen. Dies führt dazu, dass die Hauptrichtung des Verkehrs innerorts künftig in der Steig-/Nürtinger Straße verlaufen wird. Deshalb muss die Kreuzung umgebaut werden. Auch werden die Signalanlagen bis auf die Fußgängerampeln zurückgebaut. Dies hat zur Folge, dass der Begegnungsverkehr bei der Planung berücksichtigt werden muss.

Der Wegfall der Signalanlage wird nach den Äußerungen von Ingenieur Holger Zanzi in der Sitzung des Oberboihinger Gemeinderats in der vergangenen Woche weniger Lärm- und Schadstoffemissionen verursachen, da das Anfahren und Abbremsen der Fahrzeuge wegfallen wird. Die Fußgängerampeln müssen jedoch etwas versetzt werden. In der Bahnhofstraße soll der Kurvenbereich etwas erweitert werden. Insgesamt, fasste Zanzi zusammen, erhalte die Kreuzung eine gestalterische Aufwertung.

Eingearbeitet in die Umbaupläne für die Kreuzung habe man die Vorschläge der Evangelischen Kirchengemeinde, so Holger Zanzi, von der Ingenieurgesellschaft Karajan. Hierzu gehört unter anderem, dass die Kirche weniger Fläche für den Straßenbau abgeben muss, als ursprünglich geplant. Bei einer ersten Variante wäre der Gehweg direkt an das Pfarrhaus herangerückt worden. Mit der neuen Variante bleibt noch ein Teil des Vorgartens zwischen Straße und Gebäude erhalten. Auch der Brunnen bleibt erhalten – an welcher Stelle jedoch, steht noch nicht fest. Der Kirchengemeinderat hält die jetzige Planung „für vertretbar“ und hatte in öffentlicher Sitzung in der vergangenen Woche der Variante zugestimmt.

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