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In der Museumsschreinerei

06.06.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BEUREN (pm). Wolfgang Wiedenmann vom Förderverein Freilichtmuseum Beuren zeigt am kommenden Donnerstag, 8. Juni, von 14 bis 17 Uhr Arbeiten an der Hobelbank in der Dorfschreinerei des Museums.

Unter dem Motto „Lebendiges Museum“ wird in der einstigen Schreiner-Werkstatt von Karl Walz aus den 1920er-Jahren mit für die damalige Zeit typischen Werkzeugen gehobelt und gebohrt.

Das Haus, in dem sich die Werkstatt befindet, stammt aus Ohmenhausen im Kreis Reutlingen. Es wurde 1982 für das Freilichtmuseum des Landkreises Esslingen abgebaut und 1995 für die Öffentlichkeit im Museumsdorf wieder zugänglich gemacht.

Es stammt aus dem Jahr 1763 und erhielt erst in den 1920er-Jahren eine komplett eingerichtete Schreinerei. Ursprünglich als Bauernhaus mit Stall im Erdgeschoss genutzt, brachte der eingeheiratete Karl Walz als Schreinermeister mit seinem Handwerk den Fortschritt ins Haus. Fließendes Wasser und der Anschluss an das Stromnetz zum Antrieb der Maschinen in der Werkstatt erleichterten auch hier das Leben und Arbeiten.

Weitere Informationen zum Förderverein und seinen Aktivitäten gibt es unter www.foerderverein-freilichtmuseum-beuren.de.

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