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Handys sammeln

24.01.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm). Allein in Deutschland liegen fast 83 Millionen alte und kaputte Mobiltelefone unbenutzt im Schrank – kleine Schatzkisten, denn Rohstoffe wie Gold, Kupfer oder Coltan sind ein kostbares Gut und nicht unbegrenzt verfügbar. Der Kampf um das seltene Coltan zum Beispiel hat brutale Gewalt und Armut zur Folge. Eine gezielte Wiederverwertung der Rohstoffe oder Wiederverwendung der alten Telefone würde den neuen Bedarf deutlich senken. Das Evangelische Bezirksjugendwerk Nürtingen unterstützt die gemeinsame Aktion des Zentrums für Entwicklungsbezogene Bildung, des Dienstes für Mission, Ökumene und Entwicklung der Landeskirche Württemberg, des „Difäm“ und des Entwicklungspolitischen Informationszentrums Reutlingen. Im Evangelischen Jugendwerk steht eine Sammelbox für alte Handys bereit und eine Unterschriftenliste liegt aus. Mit dem Erlös der Sammelaktionen unterstützt das Difäm die Gesundheitsarbeit der Kirchen im Ostkongo. Die medizinische Arbeit der Kirchen bietet für viele Menschen in der Krisenregion die einzige Möglichkeit einer Gesundheitsversorgung. Die Organisation für weltweite christliche Gesundheitsarbeit finanziert den Aufbau und die Ausstattung von Gesundheitsstationen mit Medikamenten, medizinischen Geräten sowie Betten und fördert die Ausbildung einheimischer Fachkräfte sowie die Aufklärung an Schulen. Zudem engagiert sich das Difäm für verletzte und traumatisierte Frauen und vergibt Mikrokredite an die Frauen, die Opfer sexueller Gewalt wurden. Weitere Informationen unter www.difaem.de/aktuell oder www. missio-hilft.de.

Alte Handys können bis Ende April im Evangangelischen Jugendwerk, Steinenbergstraße 6 in Nürtingen, abgegeben oder in den Briefkasten geworfen werden.

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