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Gedenken an Elser

06.04.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BEUREN (pm). Am Sonntag, 9. April, dem Todestag von Georg Elser, der 1945 ermordet wurde, erinnert das Freilichtmuseum Beuren mit einer Veranstaltung von 14 bis 17 Uhr an den Widerstandskämpfer von der Ostalb, der Hitler ausschalten wollte. Der Besuch der Veranstaltung „Schwäbische Bastler und Tüftler – Georg Elser und die Bombe, die Hitler töten sollte“ ist im Eintritt inbegriffen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung im Hopfensaal des Hauses aus Öschelbronn ist zweigeteilt. In einer szenischen Lesung der Heilbronner Frauengruppe Courage kommen Motive und Hintergründe Georg Elsers, seine Person und Tat zur Sprache. Eine wichtige Quelle dabei sind die Berliner Verhörprotokolle der Gestapo, die erst 1964 entdeckt wurden. Musikalische Unterstützung erhält die Gruppe von zwei Mitgliedern der bekannten Ludwigsburger Brenz-Band. Rudolf Hangs, ein Neffe Georg Elsers, hat den „Apparat“ seines Onkels rekonstruiert. Anhand eines Nachbaus erläutert er die geniale Leistung seines Onkels.

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