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Energiepolitischer Austausch

20.11.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Andrea Lindlohr (Grüne): Wolfschlugen beim Klimaschutz vorne

WOLFSCHLUGEN (pm). Der Ministerialdirektor im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Helmfried Meinel, hat sich kürzlich auf Einladung der Esslinger Landtagsabgeordneten Andrea Lindlohr (Grüne) mit Bürgermeister Matthias Ruckh und Mitgliedern des Gemeinderats Wolfschlugen zum energiepolitischen Austausch im Rathaus Wolfschlugen getroffen. „Die Gemeinde hat sich ehrgeizige Ziele beim Klimaschutz gesetzt. Mit Unterstützung des Landes sind Einsparungen beim Energieverbrauch für Wolfschlugen und die Bürger möglich“, fasste die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag Andrea Lindlohr das Ergebnis des Gesprächs zusammen.

„Als kleinere Gemeinde mit begrenztem finanziellen Spielraum brauchen wir für Investitionen in klimafreundliche Infrastruktur wie Wärmenetze und Kraft-Wärme-Kopplung Unterstützung“, so der Wolfschlugener Bürgermeister Matthias Ruckh. Die Gemeinde hat sich vorgenommen, ihre Sporthalle mit einem Blockheizkraftwerk auszustatten, das auch Wärme für das benachbarte Sportvereinszentrum liefern soll. Außerdem wird das Gasnetz im Ort Stück für Stück ausgebaut. Zudem prüft die Gemeinde, einen Teil des Ortes über ein Wärmenetz an eine bestehende Biogasanlage anzuschließen.

Bei solchen Plänen könne das Land Baden-Württemberg durchaus mit einem seiner Förderprogramme helfen, erklärte Ministerialdirektor Helmfried Meinel. „Mehr Energieeffizienz durch Kraft-Wärme-Kopplung ist in zweierlei Hinsicht eine gute und wichtige Sache: Es schützt das Klima und sie entlastet zugleich den Geldbeutel. Darum fördert die Landesregierung zum Beispiel neue Blockheizkraftwerke“, so Meinel.

Einen wichtigen Baustein für Wolfschlugen sieht Meinel in der Energieberatung der Bürger: „Wenn die Bürger wissen, mit welchen Instrumenten sie ihr Gebäude sanieren können oder welche Möglichkeiten sie bei einer neuen Heizanlage haben, können sie besser entscheiden, ob sie beispielsweise an ein kommunales Nahwärmenetz angeschlossen werden wollen.“ Besonders wies er auf die bezuschusste Energieberatung hin, die die regionalen Energieagenturen gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg anbieten.

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