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Die 1920er-Jahre auf dem Land

03.08.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BEUREN (la). Die sieben Freilichtmuseen Baden-Württembergs machen am Sonntag, 4. August, beim „Tag der Originale“ gemeinsame Sache. Alle widmen an diesem Tag ihr Programm dem Schwerpunktthema: „Die 1920er-Jahre auf dem Land“. Gleichzeitig wird der „Tag der Originale“ genutzt, um über die jeweils anderen Freilichtmuseen zu informieren. Im Beurener Freilichtmuseum stehen an diesem Tag die Mechanisierung und die Motorisierung auf dem Land im Mittelpunkt. Das Motto „Von Elektromotoren und Transmissionen“ verdeutlicht den Fortschritt, der in Scheune, Stall und Haus mit dem Anschluss an die Stromversorgung anzutreffen war. Im Museumsdorf begegnet man an verschiedenen Stellen den technischen Neuerungen der 1920er-Jahre. Mit Führungen durch das Wohnhaus mit Schreinerei aus Ohmenhausen werden die Geschichte und das Leben der Bewohner zur damaligen Zeit veranschaulicht. Wer möchte, darf in der Küche von der industriell gefertigten, berühmten Knorr-Erbswurstsuppe kosten, die damals ihren Siegeszug antrat. Was in den 1920er-Jahren modisch aktuell war, erschließt sich aus Begegnungen mit Menschen, die original in der Mode der Zeit gekleidet sind und um 13 Uhr und 15 Uhr durch das Museumsdorf flanieren.

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