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Albverein im Ahrtal

22.06.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nürtinger erlebten eine Woche Weinbau und Kultur

NÜRTINGEN (pm). Die Wochenwanderung des Schwäbischen Albvereins Nürtingen führte dieses Jahr ins Ahrtal. 25 Wanderfreunde trafen sich im Benediktiner-Kloster Maria Laach. Nach der Besichtigung der Klosteranlage ging die Fahrt nach Mendig zum Deutschen Vulkanmuseum. Dort wurde die interessante Vulkanschau angesehen und die tiefen Lavakeller erkundet. Die gesamte Fläche beträgt drei Quadratkilometer. Weil dort unten immer Temperaturen von 6 bis 9 Grad Celsius herrschen, wurden diese Keller von 28 Brauereien zur Bierlagerung genutzt. Der zweite Tag begann in Blankenheim. Dort wurden die Ahrquelle und das reizvolle Fachwerkstädtchen erkundet, anschließend ging es auf die erste Wandertour auf dem Ahrsteig. Mit toller Fernsicht auf die Eifelhöhen wurde der Freilinger See erreicht. Von dort wurde noch bis Lommersdorf gewandert.

Am dritten Tag wurde eine weitere Etappe des Ahrsteiges in Angriff genommen, von Sierscheid bis Altenahr, über steile Auf- und Abstiege, mit großartigen Weitblicken. Am vierten Tag ging es über die Ruine Are, mit toller Aussicht auf Altenahr und das Ahrtal wurde auf dem berühmten Rotweinwanderweg gewandert. Die Kombination von steilen Weinbergen, dichten Waldlandschaften und bizarrer Felsenwelt stellt hier eine besonders eindrucksvolle Naturkulisse dar. Der Aufstieg zum Aussichtspunkt Bunte Kuh war der Höhepunkt der Wanderung. Der Abstieg über den Bergpfad war der krönende Abschluss dieser Tour.

Auch am fünften Tag wurde auf dem Rotweinwanderweg marschiert. An Ahrweiler vorbei, mit schöner Aussicht auf die historische Altstadt mit komplettem Mauerring, ging es zur „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“, der im Kalten Krieg für die Bonner Regierung geschaffen wurde. Am sechsten Tag ging es nach Besichtigung von Ahrweiler und Bad Neuenahr zurück nach Nürtingen.

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