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24.08.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die 54-jährige Annette Jetter-Laub ist seit Anfang August neue Leiterin des ambulanten Bereichs im Esslinger Hospiz. Hier begleiten 60 ehrenamtliche Mitarbeitern jährlich etwa 150 Menschen im Sterben. Die gelernte Bankkauffrau Jetter-Laub, die nach der Familienphase in verschiedenen Berufen unter anderem als Pfarramtssekretärin gearbeitet hat, bringt nicht nur kaufmännisches Wissen, sondern eine Menge Erfahrung in der ambulanten Hospizarbeit mit.

In Weil der Stadt, wo sie lebt, ist die Frau eines Pfarrers und Mutter zweier erwachsener Töchter seit Jahren ehrenamtlich im Hospizdienst engagiert. Sie hat eine Palliative-Care-Ausbildung absolviert und Seminare zu Themen wie Führung und Koordination besucht, die sie für ihre leitende Tätigkeit braucht. Zudem ist Jetter-Laub seit zwei Jahren als Koordinatorin im ambulanten Bereich des Esslinger Hospizes tätig. In Weil der Stadt ist sie weiterhin als Ehrenamtliche in der Hospizgruppe tätig. „Es ist mir wichtig, diese Verbindung zur Praxis zu haben.“ Der große Rückhalt sowohl im ehrenamtlichen als auch im hauptamtlichen Team habe sie nach dem Weggang ihrer Vorgängerin bewogen, nach drei Monaten kommissarischer Leitung nun deren Nachfolge anzutreten. Als Einzelkämpferin versteht sie sich allerdings nicht: „Ohne ein gutes Team geht gute Hospizarbeit nicht.“

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