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Zum Ewigkeitssonntag

19.11.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Ist der schon beim lieben Gott?“, fragte meine dreijährige Tochter vor Kurzem, als mein Mann und ich uns über einen schon etwas älteren Herrn unterhielten. Für sie ist klar, alte Menschen sterben irgendwann und leben dann bei Gott. Kein Grund, sich Sorgen darüber zu machen.

Wir Erwachsenen können dem Thema Tod und Sterben nicht mehr so unbedarft begegnen. Zu ungewiss und Angst einflößend ist der Gedanke an das eigene Alter, an das eigene Sterben. Zu schmerzhaft ist der Verlust eines geliebten Menschen. Das wird uns an diesem Sonntag wieder einmal besonders deutlich.

Es ist Ewigkeitssonntag. Der letzte Sonntag des Kirchenjahres. Der Sonntag, an dem wir unserer Verstorbenen gedenken. In den Gottesdiensten werden die Namen der Verstorbenen des vergangenen Jahres genannt und Kerzen für sie entzündet. Auf den Friedhöfen werden die Gräber geschmückt.

Wir halten Zwiesprache, denken darüber nach, was die Verstorbenen für uns, für unser Leben bedeutet haben. Wir blicken zurück, spüren vielleicht erneut die Trauer über den Verlust, den Ärger oder das schlechte Gewissen über Ungeklärtes, was nach wie vor zwischen den Verstorbenen und uns steht.


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