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Zum Abschied noch einmal Horror

22.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Neu im Kino: „Hell“ ist ein Endzeit-Thriller aus deutschen Landen

(osc) Von wegen schrottiger Sommer . . . Die Protagonisten von „Hell“, heute im Kinopalast am Bundesstart, sehnen sich nach schattig-kühl-feuchten Tagen. Im deutschen Endzeit-Horror-Thriller nämlich hat die Sonne im Jahr 2016, also noch vor den Fußball-WMs in Russland und Katar, das ganze Deutschland verbrannt. Ein paar Überlebende strollen durch die Lande – und treffen auf ein paar andere Überlebende, die ihren Hunger auf ganz bestimmte und für Horrorfilme zuträgliche Art und Weise stillen wollen.

Der Streifen verzichtet darauf, den Horror am Computer zu entwerfen. Stattdessen wird das ganze Szenario in gleißend-beißend gelbes Licht getaucht. „Hell“ eben. Gedreht wurde an alten Tankstellen oder auch auf der staufreien Autobahn. Das Team musste nur einmal raus aus Deutschland, denn ein paar Szenen wurden in einem zerstörten Wald auf Korsika gedreht. Diese Vorgehensweise gibt dem Film, in dem Hannah Herzsprung (die Tochter von Bernd Herzsprung) sich letztlich mit Angelika Winkler (die wurde mit dem Böll-Polizei-Drama „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ schon in den Siebzigern berühmt) duelliert, authentische Spannung und zieht den Betrachter unweigerlich in einen Sog geheimnisvoller Gewalt. Horror fast ohne Blut. Ab 16, 90 Minuten.


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