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Zuführung statt Entnahme aus Rücklage

19.09.2018, Von Mara Sander — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jahresrechnung 2017 in Kohlberg besser ausgefallen als geplant

Die Kohlberger Bürger können sich freuen, denn das Ergebnis der Jahresrechnung 2017 ist besser als erwartet.

KOHLBERG. „Recht gut ausgefallen“, war das Fazit von Kämmerin Sylvia Zagst am Freitag in der Gemeinderatssitzung. So konnte statt einer geplanten Entnahme von 27 000 Euro eine Zuführung von 620 000 Euro erwirtschaftet und damit „Spielräume für Investitionen geschaffen werden“, formulierte Bürgermeister Rainer Taigel. Weiteres Ziel sei der Abbau des Schuldenstands, der Ende des Jahres bei 692 Euro pro Einwohner lag. Außerdem werde das Geld benötigt zur Erhaltung und zum Ausbau der Infrastruktur.

Zagst wies darauf hin, dass man zwar von einem sehr guten Ergebnis sprechen könne, aber Kohlberg sei „leider noch lange nicht im grünen Bereich“, kommentierte sie die Tatsache, dass „viele Einnahmen aus dem Finanzausgleich aber die Umlagen entsprechend erhöhen“. Die Kämmerin machte bewusst, dass es wenige zusätzliche Einnahmemöglichkeiten gebe.

Den größten Fehlbetrag gibt es durch die hohen Kosten im Bereich Kinderbetreuung mit 3732 Euro pro Jahr für jedes Kind. Dabei sei noch nicht einmal das vom Gemeindetag empfohlene Ziel, 20 Prozent Kostendeckung zu haben, erreicht. Kohlberg liege bei 15,5 Prozent.

Auch beim Bestattungswesen ist ein Fehlbetrag von 57 000 Euro gegenüber dem Planziel zu verzeichnen.


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