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Zu wenige Sonderpädagogen

02.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Verband Bildung und Erziehung klagt über Unterversorgung

(pm) Der Kreisverband Bildung und Erziehung (VBE) Esslingen sieht die Sonderschulen immer mehr im Abseits und macht bereits vor Schuljahresbeginn eine deutliche Unterversorgung der Schulen mit Sonderpädagogikstunden aus.

Vor ernsten Erkrankungen seien auch Sonderschulpädagogen nicht gefeit, heißt es in der Pressemitteilung des Kreisverbandes. Was aber besonders prekär sei, ist, dass es nur eine ganz kurze Liste mit Namen von Lehrern gebe, die die sonderpädagogische Ausbildung absolviert haben und als Krankheitsvertretung in Betracht kommen könnten. So müssten an Sonderschulen auch Grund- und Hauptschullehrer, Erzieher, Heilpädagogen und Physiotherapeuten als Krankheitsvertretung eingesetzt werden, sofern sie überhaupt zur Verfügung stehen. Junge Kolleginnen würden schwanger und dürfen aufgrund des Beschäftigungsverbotes schon lange vor Beginn des Mutterschutzes nicht mehr eingesetzt werden. Da dieses Fehlen aber nicht als Krankheit gilt, sei es schwierig, Ersatz für deshalb ausfallende Stunden zu bekommen.

Außenklassen und Kooperationsklassen hätten sich, so der VBE, „auf den Weg gemacht“, wüssten aber teilweise nicht mehr, wie sie mit den zugewiesenen Ressourcen all die Pflichtfelder abdecken sollen, denn diese Neuerungen würden in der Lehrerstundenzuweisung nicht genügend berücksichtigt werden, obwohl jede Kooperationsklasse rund 12 bis 15 Lehrerwochenstunden zusätzlich benötige.


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