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Zahlreiche Helfer bei Heidepflege in Neuffen

11.12.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Was wäre, wenn der Wald bis an die Weinberge und Streuobstwiesen reichen würde? Das Auge würde sich wahrscheinlich schnell daran gewöhnen. Spaziergänger und Wanderer gingen auf einem schattigen Weg, falls welche angelegt wären. Jedoch würden lichthungrige Pflanzen verkümmern, davon abhängige Insekten und anderes Getier hätten keine Nahrung, die Artenvielfalt nähme immer mehr ab. Dieser Verarmung der Natur stellte sich am Nikolaustag eine vielköpfige Gruppe von Freiwilligen mehrerer Ortsgruppen des Schwäbischen Albvereins, des Nabu und anderer Helfer auf der Neuffener Heide entgegen. Mit großem körperlichen Einsatz wurden Äste und Gestrüpp zusammengetragen und verbrannt. Trotz leichtem Nieselregen machte die Arbeit allen Spaß. Vielen Bocksriemenzungen, die schon ihre Blattrosetten zeigen, wurde durch die Entbuschung zu einer Entfaltungsmöglichkeit im Frühjahr verholfen. Ein gemeinsames Essen im Naturfreundehaus Neuffen beendete den Arbeitseinsatz. Dort galt der Dank allen Helfern, auch den siebten Klassen der Realschule Neuffen und den Auszubildenden der Firma Bielomatik, die sich vor Kurzem auch für den Erhalt dieser Kulturlandschaft eingesetzt hatten. pm

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