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Würfel sind gefallen: Hörnle in Privatbesitz

23.10.2008, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Frist abgelaufen: Öffentliche Stellen und Naturschutzorganisationen üben ihr Vorkaufsrecht nicht aus – Besitzer kooperiert mit Nabu

NEUFFEN. Nun ist es quasi amtlich: Das Naturschutzgebiet Neuffener Hörnle ist Privatbesitz. Dem Ortsverband Neuffen-Beuren des Naturschutzbundes (Nabu) gelang es nicht, öffentliche Stellen davon zu überzeugen, das Vorkaufsrecht für den früheren Steinbruch auszuüben.

Das Ende derartiger Träume gab Ortsverbandsvorsitzender Helmut Reichenecker vor kurzem in einer Mitgliederversammlung bekannt. Eigentlich wollte die Naturschutzorganisation entweder das Land, den Kreis, die Stadt oder den eigenen Landesverband davon überzeugen, selbst in die Kasse zu greifen und das 37 Hektar große Areal ins eigene Eigentum zu übernehmen.

Doch in Zeiten knapper Kassen wollte sich das offensichtlich keiner antun – zumal ja mit Günter Dobry ein Privatmann aus Neuffen bereit war, sämtliche Naturschutz-Auflagen zu übernehmen.

Am vergangenen Freitag ist die im Kaufvertrag mit dem Unternehmen Heidelberg-Cement, das vor 106 Jahren dort am Albtrauf begonnen hatte, Steine zu brechen, und die Produktion 1974 einstellte, festgehaltene Frist ausgelaufen. Laut Dobry hat nach seinen Informationen niemand Interesse für das Vorkaufsrecht angemeldet.


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