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Wohin mit Opas altem Revolver?

20.06.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Noch bis 1. Juli können illegale Waffen straffrei abgegeben werden

(la) Im Zuge der sogenannten Waffenamnestie besteht seit Juli 2017 die Möglichkeit, sich unrechtmäßig im Besitz befindlicher Gewehre, Pistolen, Revolver, Schlagringe, Butterfly-Messer und Munition legal zu entledigen, ohne sich eine Anzeige einzuhandeln.

Ist ein Angehöriger verstorben, taucht beim Aufräumen mitunter mehr auf als altes Geschirr, Akten und Fotoalben. Denn in der alten, längst vergessenen Kiste in der hintersten Ecke des Dachbodens findet sich – sorgfältig in einem Lappen eingewickelt – ein Revolver samt Munition. Wer den brisanten Fund nicht schnellstmöglich bei den Waffenbehörden im Landratsamt oder bei der Stadtverwaltung abgibt, macht sich strafbar. Denn er ist dann – sollte keine Berechtigung vorliegen – illegal im Besitz der Schusswaffe. Das gilt auch für Waffen, die per Erbschaft an einen nicht berechtigten Angehörigen übergegangen sind.

Die Gegenstände müssen auf dem Weg zur Behörde in verschlossenen Behältnissen transportiert werden. Schusswaffen und Munition müssen außerdem getrennt voneinander transportiert werden. Sämtliche Waffen, Munition und verbotene Gegenstände werden kostenfrei entgegengenommen und anschließend vernichtet. Entgegengenommen werden die Waffen im Landratsamt Esslingen, Pulverwiesen 11, erster Stock, Zimmer 104. Die Abgabe bei der Waffenbehörde ist grundsätzlich zu den allgemeinen Öffnungszeiten möglich.

Die Bürgerinnen und Bürger der Großen Kreisstädte Esslingen, Nürtingen, Kirchheim, Filderstadt, Ostfildern und Leinfelden-Echterdingen werden gebeten, sich bezüglich der Waffenabgaben mit ihrer zuständigen Waffenbehörde in der jeweiligen Stadtverwaltung in Verbindung zu setzen.

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