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Wohin die Nahverkehrs-Reise geht

11.10.2008, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Alle Kreistags-Fraktionen wollen, dass der Anteil von Bussen und Bahnen am Gesamtverkehr steigt

Der Wunschzettel ist fertig: Einstimmig verabschiedete der Kreistag vorgestern Nachmittag den fünf Jahre geltenden Nahverkehrsplan für das Gebiet zwischen Alb und Fildern. Viele Ideen für eine Verbesserung des Angebots von Bussen und Bahnen sind darin enthalten. Doch Euphorie ist zumindest verfrüht. Wenn ein Projekt darin auftaucht, bedeutet dies nicht automatisch, dass es auch realisiert wird. Lediglich die Ziele sind festgeschrieben, die Ankunftszeiten nicht.

Die SPD hatte die Nahverkehrs-Offensive des Kreises sogar in Zahlen fassen wollen. Fraktionsvorsitzende Sonja Spohn aus Köngen warb in der Sitzung nochmals dafür, im Plan eine Erhöhung des Anteils des öffentlichen Nahverkehrs am Gesamtverkehr von 15,9 auf 18 Prozent festschreiben zu wollen. Schon Christian Morgenstern habe gesagt: „Wer das Ziel nicht kennt, kann den Weg nicht finden.“ Auch bei der Verringerung des CO2-Ausstoßes habe sich der Kreis ja (zurecht) ehrgeizige Ziele gesetzt. Und der Ausbau des Nahverkehrs sei ebenfalls aktiver Klimaschutz.


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