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Woher kommt die Angst vor Spinnen?

21.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Man sieht es ganz plötzlich aus dem Augenwinkel: Irgendwas bewegt sich da hinten in der Ecke. Eine Spinne! Sie krabbelt die Wand herunter, blitzschnell mit ihren acht langen Beinen. Igitt, denken jetzt viele, eklig! Manche kreischen sogar laut, springen auf und laufen panikartig aus dem Raum. Spinnenangst – darunter leiden in Deutschland viele Menschen.

Warum aber haben so viele Menschen Angst vor diesen kleinen Tiere? Und warum fürchten sich nicht genauso viele vor Schmetterlingen oder Kartoffelkäfern? Schwierige Frage. Eine endgültige Antwort darauf haben Experten bisher noch nicht. Einige glauben, dass Spinnenangst ein uraltes Erbe unserer Entwicklung ist. Das heißt, die Angst stammt noch aus der Zeit vor vielen Tausend Jahren. Aus einer Zeit, in der unsere Vorfahren noch direkt in der Natur lebten.

Damals, so die Theorie, mussten sich die Menschen vor den Gefahren der Wildnis hüten. Sie lernten, dass Spinnen und ähnliche Tiere gefährlich sein können – und dass man besser vor ihnen flüchtet. Und dies können wir Menschen bis heute nicht vergessen. Obwohl wir längst in Städten aus Beton leben, in denen Spinnen eher selten unterwegs sind.


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