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Wo soll das Geld denn herkommen?

20.01.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Günter Drewniok, NT-Reudern. Zum Artikel „Steuern und Gebühren steigen“ vom 24. Dezember. Der Gemeinderat hat die Erhöhung der Grundsteuer 2010 beschlossen. Unser Familienrat hat beschlossen, die Grundsteuer für das Objekt der besagten Familie nicht zu erhöhen, sondern zu senken.

Unsere Begründung: Zwecks Mindereinnahmen in der Haushaltskasse sieht sich die Familie nicht in der Lage, die Grundsteuer in Höhe des festgelegten Betrages zu leisten. Durch die in den Jahren gekürzten oder ganz wegfallenden Tariferhöhungen durch den Arbeitgeber ist das reale Einkommen nicht nur stagniert, sondern die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel kleiner geworden. Auch die Lebenshaltungskosten sind in den vergangenen Jahren mehr gestiegen als das reale Einkommen. Da hilft auch nicht, wenn der eine oder andere Konsumgegenstand zeitweilig billiger zu haben war. Auch andere Einflüsse, wie die durch die Finanzkrise entstehende Kurzarbeit, trägt zu Mindereinnahmen bei. Da ich keinen Mehraufwand an Verwaltungskosten sehe, die für die Grundsteuer gerechtfertig wären, da das Objekt schon vor Jahren ins Grundbuchamt eingetragen wurde und auch sonstige Kosten für meinen eigenen Grund und Boden der Stadt nicht entstehen, sollte sie sowieso erst bei einer neuen Veräußerung anfallen.


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