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„Wir sind alle nur Fremdlinge“

17.01.2014, Von Christina Rintye — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die diesjährigen „Altdorfer Tage“ widmen sich dem Thema Fremdsein und Umgang mit Anderen

Wie kann man Fremden die nötige Geborgenheit geben, um sich in der Ferne heimisch zu fühlen? Gabriele Wulz, Prälatin und Vorsitzende des Gustav-Adolf-Werks Württemberg, war am Mittwochabend zu Gast beim 42. Nachbarschaftstreffen des evangelischen Kirchenbezirkes Nürtingen, um über dieses Thema zu berichten.

Prälatin Gabriele Wulz hielt einen Vortrag zum Thema „Ich war fremd“. cri

ALTDORF. Dass Fremdheit immer auf Gegenseitigkeit beruht, verdeutlicht Altdorfs Bürgermeister Joachim Kälberer. In Zeiten mit stetig zunehmender Asylbewerberzahl sei es besonders wichtig, den Menschen eine Heimat zu bieten. Denn nicht nur die Flüchtlinge, die in unserem Land Zuflucht suchen, sind Fremde für uns. Auch für sie sei unser Land und unsere Kultur etwas völlig Fremdes. Seit über 40 Jahren sei Deutschland nun ein Zuwanderungsgebiet. Anfangs waren es Gastarbeiter, die in der Nachkriegszeit in die Bundesrepublik kamen. Mittlerweile haben etwa 40 Prozent der Bewohner in Großstädte einen Migrationshintergrund. In Berlin seien es sogar 60 Prozent, berichtet Kälberer.

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