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"Wieder aufgeschoben"

23.10.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Winfried Kußler, Raidwangen. Verwaltung und Ordnungsamt schieben die Entscheidung über die Öffnung der Schranke an der Schlesierstraße weiter auf und demonstrieren mal wieder Entscheidungsinkompetenz.

Die Diskussion um die Öffnung der Schlesierstraße während der Bauphase an der B 313 wird mit vielen Argumenten geführt. Zum Beispiel: Spielende Kinder an und auf der Schlesierstraße – ist die Schlesierstraße heute als Spielstraße ausgewiesen? Schulweg der Enzenhardtkinder ins Roßdorf – wird hier tatsächlich die geographisch abgewandte Straße zwischen Roßdorf und Enzenhardt stark frequentiert? Starker Schülerverkehr mit dem Fahrrad – dies ist sicherlich richtig, aber handelt es sich hier nicht um fast ausschließlich Schüler aus Raidwangen und Großbettlingen, die ins HöGy fahren? Sollte man hier nicht auf Grund des Alters und der Reife der Gymnasiasten von einem entsprechenden Verhalten im Verkehr ausgehen können?

Unsere Verwaltung befragt nun, obwohl es sich um eine stadtinterne Straße handelt, das Regierungspräsidium, sodass man dann auf Grund dieser Empfehlung eine entsprechende Anordnung erlassen kann. Man ist hier fein raus, denn egal wie die Entscheidung dann ausgeht, kann man sich in der Diskussion mit Gegnern und Befürwortern hinter der Vorgabe des Regierungspräsidiums verstecken und den Schwarzen Peter weiterschieben.


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