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Wie kommt der Honig in die Wabe?

06.06.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am Sonntag dreht sich im Freilichtmuseum alles um die Biene

BEUREN (la). Am Sonntag, 7. Juni, legt das Freilichtmuseum in Beuren von 13 bis 17 Uhr den Schwerpunkt auf Bienen, Wachs und Honig. Schließlich sind in den Streuobstwiesen des Museumsdorfs acht Bienenvölker mit über 300 000 Honigbienen beheimatet, die in einem guten Honigjahr rund 200 Kilogramm Honig produzieren.

Der Aktionsnachmittag „Von Königinnen, Arbeitsbienen und Drohnen im Schwäbischen Streuobstparadies“ mit zwei Bienen-Experten wird inmitten der Streuobstwiesen des Museumsdorfes angeboten. Dort stehen auch ein annähernd 100 Jahre altes „Immenheim“ aus Köngen und ein historischer Bienenwagen, ein Bienenstand auf Rädern. Die Tochter des letzten Besitzers des Bienenwagens, Lore Hanne aus Ohmden, wird vor Ort als Zeitzeugin unter dem Titel „In der Imkerei groß geworden“ von Interessantem und Spannendem jener Zeit zu berichten wissen. Sie zeigt und erklärt dabei auch eine Vielzahl historischer Bienengerätschaften.

Als Experten sind beim Aktionsnachmittag Dr. Klaus Wallner von der Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim sowie Museumsimker Matthias Maisch aus Neuffen vor Ort. An modernen Magazinbeuten wird erläutert, wie heutzutage in der Imkerei gearbeitet wird, ein Bienenschaukasten liefert interessante Einblicke in ein Bienenvolk und die Struktur der Waben und Zellen.

Das Freilichtmuseum ist bis 8. November dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Das Veranstaltungsprogramm wird auf der Homepage, www.freilichtmuseum-beuren.de, ausführlich vorgestellt

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