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Wie aus einem Küken ein Showstar wird

08.09.2011, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Falkner Wolfgang Weller hat große Erfahrung im Training mit Greifvögeln: „Tiere sollen sich wohlfühlen“

Wenn Falken und Adler über der altehrwürdigen Burg Hohenneuffen kreisen, dann ist das ein wahrlich erhabener Anblick. Allerdings alles andere als ein Kinderspiel. Denn dahinter steckt harte Arbeit – sowohl für Falkner Wolfgang Weller als auch für seine gefiederten Schützlinge.

NÜRTINGEN. Aber wie schafft man es, aus einem Küken in relativ kurzer Frist einen Showstar zu machen? Fragen wir mal den, der dies versteht wie kaum ein anderer im Ländle: Wolfgang Weller selbst.

Er erklärt dies nicht zuletzt damit, dass seine Vögel von Beginn an von Hand vom Menschen aufgezogen werden. Er ist ihr Bezugspartner, füttert sie nach dem Schlüpfen mit Tauben-, Hasen- und Hühnerfleisch. Ohne Fell. Aber mit Knochen: „Das brauchen die, damit sie gut wachsen.“

Schon als Jungvögel nimmt er die Greife mit zu den Shows. Der Transport soll für sie ebenso wenig etwas Fremdes sein wie die Menschen, die sie bestaunen, oder die Hunde, die manche im Publikum mit dabei haben: „Der Jungvogel wächst so auf, dass er mit all dem vertraut ist“, erzählt der Falkner.

„Ich muss mich vollkommen nach der Natur richten. Nicht nach meinem Denken.“


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