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Wertvoller Boden

04.07.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Walter Wahl, Neckarhausen. Durch Ernten und Auswaschung gehen dem Boden Nährstoffe verloren, die besonders der Lösslehmboden durch Verwitterung kleinster Minerale und intensiven Umsatz organischer Stoffe laufend nachliefert. Durch seine „nachschaffende Kraft“ werden die auf Lösslehmböden angebauten Kulturpflanzen (zum Beispiel Weizen) optimal ernährt.

Aufgrund ihrer günstigen Beschaffenheit leben in Lösslehmböden unzählige Lebewesen, allein in einem Kilogramm viele Millionen Bakterien sowie zahlreiche Kleinpilze und Bodentiere. Diese verwerten die organischen Stoffe im Boden und beseitigen dadurch Pflanzen und Tiere nach ihrem Ableben. Hierbei wird unter anderem Kohlenstoffdioxid (CO2) freigesetzt: ein Hektar Ackerboden kann je Stunde etwa zwei bis fünf Kilogramm CO2 in die Luft abgeben. Dadurch wird den grünen Pflanzen fortwährend CO2, das sie laufend benötigen, zugeführt.


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