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Werkstatt der Behindertenförderung soll Ort der Begegnung werden

26.09.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Es war ein langer Weg mit einigen Schwierigkeiten“, sagte Thomas Fick (Vierter von rechts) auf dem noch leerstehenden Areal in der Siemensstraße 18 in Frickenhausen. Gestern Morgen konnte der Geschäftsführer der Behindertenförderung Linsenhofen gemeinsam mit (von links) Gerd Hausmann, Volkmar Haas (beide Werkstattrat), Simon Blessing (Bürgermeister Frickenhausen), Michael Köber (Landratsamt Esslingen), Rainer Digel (Werkstattleiter), Jutta Riempp (stellvertretende Vorstandsvorsitzende Behindertenförderung), Markus Hiller (Bauleitung), Christoph Forster (Architekt) und Günter Schempp (Vorstandsvorsitzender Behindertenförderung), zum ersten Spatenstich für die neue Werkstatt der Einrichtung ansetzen. Fick dankte unter anderem Bürgermeister Blessing, der zwei Grundstücke für die Bebauung anbieten konnte. Das Gebäude soll im Frühjahr 2017 fertiggestellt sein und Raum für 75 Werkstattplätze im Arbeitsbereich, 15 Plätze für die Berufsbildung und 18 Plätze für Förderung und Betreuung bieten. Außerdem wird eine Küche mit Speisesaal eingerichtet werden. Gerd Hausmann vom Werkstattrat hofft, dass die Einrichtung ein Ort der Begegnung wird: „Hier soll eine Brücke zwischen den Menschen geschlagen werden.“ Die neue Werkstatt wird die derzeitige in Linsenhofen ablösen. Grund für den Neubau ist der mangelnde Brandschutz im alten Gebäude: „Eine Inspektion hatte gezeigt, dass bei einem Brand erhebliche Gefahren für die Beschäftigten und Mitarbeiter bestehen“, so Fick. Nur mit viel Mühe habe man durchsetzen können, dass die Werkstatt noch bis Ende 2016 weiterbetrieben werden darf. mke

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