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Weltkulturerbe Fasnet

16.11.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

FRICKENHAUSEN-TISCHARDT (pm). Die Narrenzunft Waddabolla Weib’r hatte zu einem Vortrag über die Bedeutung und die Folgen der Aufnahme der schwäbisch-alemannischen Fasnet als Unesco-Kulturerbe eingeladen. Seit Dezember 2014 ist die Fasnet in diese Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Dies machte nun sogar eine Überarbeitung des Kodex des Landesverbands Württembergischer Karnevalsvereine notwendig.

Das Referat in der Autmuthalle hielt Stefan Betsch aus Bad Cannstatt, selbst Narr bei der dortigen Zunft Kübelesmarkt, der ältesten Zunft aus einer evangelischen Gemeinde (1925). Er führte auf, was die schwäbisch-alemannische Fasnet ausmacht und welche beschreibenden Punkte in die Liste aufgenommen wurden. „Nur ein Häs anziehen und auf Umzüge gehen würde hier bei Weitem nicht ausreichen“, so Betsch. Hinzu zähle vielmehr die Wahrung der Traditionen und deren Erbe, das Wissen über die Hintergründe und wie die Fasnet auf verschiedenste Art und Weise zelebriert wird. Betsch betonte auch, dass die schwäbisch-alemannische Fasnet nichts mit dem Karneval zu tun hat, der am 11. November beginnt. Die schwäbisch-alemannischen Narren starten am 6. Januar und feiern bis einschließlich Fasnetsdienstag. Ebendieser Zeitraum ist im Unesco-Kulturerbe vermerkt.

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